Sabine Möller

Mit großer Vorfreude habe ich Frau Kleinesper erwartet. Als wir dann vor meinem Kleiderschrank standen, sagte sie erstaunt: ?Wir müssen nicht aussortieren, sondern einkaufen!!? Mein Kleiderschrank war übersichtlich bestückt. Die nächsten zwei Stunden (für einen übersichtlichen Kleiderschrank bemerkenswert lang) verbrachten wir damit, passende Kombinationen aus den vorhandenen Kleidungsstücken zusammen zu stellen.

 

Und was ein absolutes Muss ist: Zum Glück haben wir alle Kombinationen, die ich angezogen habe, fotografiert. In diesem Zuge hat Frau Kleinesper eine Einkaufsliste mit ergänzenden Kleidungsstücken und Accessoires erstellt. Sie und auch ich waren sehr erstaunt, wie viele Möglichkeiten mein Kleiderschrank hergab. Es waren interessante und erstaunliche Stunden. Einige unkleidsame Stücke haben wir aussortiert.
 


Der zweite Schritt bestand darin, dass ich mit einem halb gefüllten Wäschekorb zu meiner Änderungsschneiderin gefahren bin. Ich habe dazu  gelernt, dass eine Änderungsschneiderin nicht nur repariert sondern tatsächlich auch ändert. Röcke wurden gekürzt, Oberteile tailliert und Hosen hinten abgenäht.
Unser zweites Treffen fand mit der Einkaufsliste in der Hamburger Innenstadt statt. Ich habe noch nie so schnell und zielorientiert Klamotten und Schuhe gekauft. Es war faszinierend! Das geschulte Auge von Frau Kleinesper ließ sie die richtigen Stücke auswählen.

 


 Meine Lieblingshose habe ich mir von einer sehr guten Schneiderin nachschneidern lassen und die Sommerhosen werden folgen.
 Es ist mir jeden Tag wieder eine Freude, meine Kleidung auszuwählen und die schönen Kombinationen zu tragen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!

 

www.steffenmoeller.de


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