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Ratgeber Stauraum-Ergonomie

Im Regal stapeln sich die Bücher in Zweierreihe und im Küchenschrank muss man sich jedesmal aufs Neue zu den Töpfen durchwühlen. Also noch einen Schrank oder zumindest ein paar zusätzliche Kisten her. Weit gefehlt!

 

Oben oder unten, vorne versus hinten

«Kartons, Körbe oder durchsichtige Plastikkisten» auf dem Schrankboden helfen Gitta Kleinesper beim Ordnung halten. «Da kann man zum Beispiel Socken, Unterwäsche oder Sachen, die man nur im Urlaub braucht, einfach reinpfeffern», sagt die Typberaterin aus Hamburg, die unter dem Motto «Mehr Spaß im Schrank» ihren Kunden auch beim Aufräumen hilft. Da sortiert sie dann nicht nur aus, sondern auch viel um. Aus einem riesigen T-Shirt-Stapel macht sie dann etwa für den besseren Überblick mehrere kleine.

 

Aussortieren in der Übergangszeit.

Wie alle Ordnungs-Profis ist auch Kleinesper für eine klare Trennung zwischen Sommer- und Wintersachen. Im Sommer wandern dicke Jacken und warme Pullis ganz nach oben im Schrank oder auf den Speicher, im Winter trifft dieses Schicksal leichte Kleider und kurze Hosen. «Es ist schön, die Sachen wirklich wegzuräumen. Dann merkt man beim Auspacken im Frühjahr oder im Herbst gleich, was einem noch passt und gefällt und von was man sich trennen kann.»

 

In Kleiderschränken lässt sich leichter Ordnung halten, wenn deren Innenleben den jeweiligen Anforderungen angepasst wird. «Im Grunde kann man jeden Schrank umbauen. Regalböden lassen sich in der Höhe verstellen, Kleiderstangen können zusätzlich eingebaut werden - das kostet weder viel Mühe noch viel Geld», sagt Gitta Kleinesper, Typberaterin aus Hamburg. Anschließend können T-Shirts, Pullover und Hosen übersichtlicher und platzsparender wegsortiert werden.

 

auf www.sueddeutsche.de vom 20.08.2007



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